Texte "Hamburg, Stadt der Stürme"

Hamburg ist immer ein Blick in die Ferne

Einmal die Elbe rauf, bis ans Meer
Einmal die Elbe rauf; die Nordsee hält Wacht

Einmal den Sturm erleben, ihn versteh'n
Wie er dir ins Gemüt fährt, deine Angst verlacht,
wie er dir ins Gemüt fährt, deine Angst verlacht

Einmal die Reeperbahn runterspazier'n,
einmal den Hafen unterm Nachthimmel seh'n

Einmal dem Türmer vom Michel zuhören
Mit dem Klang der Trompeten die Welt anseh'n,
mit dem Klang der Trompeten die Welt anseh'n

Hamburg ist immer ein Blick in die Ferne
Hamburg war immer ein Stern, dessen Licht
Hamburg und Seefahrt gehören zusammen
Deren Käptens gab es viele, deren Seele nicht
Deren Käptens gab es viele, deren Seele nicht

Hamburg ist immer ein Blick in die Ferne
Hamburg war immer ein Stern, dessen Licht
Hamburg und Seefahrt gehören zusammen
Deren Käptens gab es viele, deren Seele nicht
Deren Käptens gab es viele, deren Seele nicht

Am Rande der Straßen sitzen die Armen
Die Reichen, sie gehen nicht nur vorbei

Die Groschen fallen und mit Erbarmen
ein Blick dazu, ein Wort vorbei,
ein Blick dazu, ein Wort vorbei

Hamburg ist immer ein Blick in die Ferne
Hamburg war immer ein Stern, dessen Licht
Hamburg und Seefahrt gehören zusammen
Deren Käptens gab es viele, deren Seele nicht

Hamburg ist immer ein Blick in die Ferne
Hamburg war immer ein Stern, dessen Licht
Hamburg und Seefahrt gehören zusammen
Deren Käptens gab es viele, deren Seele nicht

Hamburg ist immer ein Blick in die Ferne
Hamburg war immer ein Stern, dessen Licht
Hamburg und Seefahrt gehören zusammen
Deren Käptens gab es viele, deren Seele nicht

Kleines Lied vom Hafen


Als die Wege des Sommers den Winter trafen
und mein Schritt sich verlangsamte Fuss um Fuss,
hat die Welt mir gezeigt, auf der ich weile,
dass, wo ein Anfang ist, ist auch ein Schluss

Nicht nur das Meer diesem einen Bewohner,
nicht nur die Zeit für die Ewigkeit glatt
Nicht nur das eine Gebet dem Gebieter
Jene, die nach mir leben, werden auch nicht satt
an Gelüsten, Treue und Liebe vielleicht,
nach Himmel und Erden, dem silbernen Mond,
nach azurblauen Engeln; wie unerreicht
Der Seele ein Ziel, die in uns wohnt

Es klingt ein kleines Lied vom Hafen,
erzählt von Männern und von Frau'n
Erzählt von Grüßen aus der Ferne,
von wahrem Glück und Urvertrau'n
Es klingt ein kleines Lied vom Hafen,
die Menschen blicken gern zurück
Dahin, wo sie die Sehnsucht trafen,
ein kleines Lied, den Augenblick

Als die Wege des Sommers den Winter trafen,
wusste ich, es ist soweit
Die Wahrheit meiner Zukunft ist die
meiner Vergangenheit
Und so geh' ich immer weiter,
folge immer meiner Spur,
den Geschichten meines Lebens,
wie Musik in Moll und Dur

Es klingt ein kleines Lied vom Hafen,
erzählt von Männern und von Frau'n
Erzählt von Grüßen aus der Ferne,
von wahrem Glück und Urvertrau'n
Es klingt ein kleines Lied vom Hafen,
die Menschen blicken gern zurück
Dahin, wo sie die Sehnsucht trafen,
ein kleines Lied, den Augenblick
Es klingt ein kleines Lied vom Hafen,
erzählt von Männern und von Frau'n
Erzählt von Grüßen aus der Ferne,
von wahrem Glück und Urvertrau'n
Es klingt ein kleines Lied vom Hafen,
die Menschen blicken gern zurück
Dahin, wo sie die Sehnsucht trafen,
ein kleines Lied, den Augenblick

Über den Dächern der grüne Smaragd

Dort, wo das stolze Wappen weht,
dort steht die Burg der Türme

Fels in der Brandung
und gleich ihn
erhebt sich die Stadt der Stürme

Über den Dächern
der grüne Smaragd,
über den Dächern die Stille

Über den Dächern
dein Hamburger Platt,
unbesiegt dein Wille

unbesiegt dein Wille

Über den Dächern
der grüne Smaragd,
über den Dächern die Stille

Über den Dächern
dein Hamburger Platt,
unbesiegt dein Wille

unbesiegt dein Wille


Dort, wo das stolze Wappen weht,
dort steht die Burg der Türme

Fels in der Brandung und gleich ihn

erhebt sich die Stadt der Stürme

erhebt sich die Stadt der Stürme

Sie nennt sich Janina

Sie nennt sich Janina und steht immer an derselben Stelle
Sie fragt sich jeden Abend "Was mach ich hier bloß"?
Sie kennt die Männer, weiß was sie wollen,
die einsamen Sieger in ihrem Schoß

Ab 20 Uhr darf sie, "Hans Albers" im Rücken
Auf'n Sockel ham'se den 'raufgepackt
Vor ihr, auf der Reeperbahn, hoch zur U-Bahn St. Pauli
Frauen bei Männern eingehakt

"Das sieht immer so gut aus, da stimmt wohl alles!",
denkt jeder, der nur so vorübergeht
Doch der Fluch im Herzen, die Gier nach Leben
kennt nur eine Richtung: "Komm nicht zu spät"

Sie nennt sich Janina
und steht immer an derselben Stelle
Sie fragt sich jeden Abend "Was mach ich hier bloß"?
Sie kennt die Männer, weiß was sie wollen,
die einsamen Sieger in ihrem Schoß


Dann steh'n sie vor ihr, ihre Frauen vergessen
Verhandeln den Preis für den Augenblick
Das ist das Ziel, ein Weg ins Treiben
kein Reden mehr, der Sinneskick

Und jede Frage ist wie ein Vermessen der eigenen Kraft
Das geht nie vorbei!
Es ist keine Lust, nur die Gier nach Treiben
Ich bin der Größte... und du bist dabei

Sie nennt sich Janina und steht immer an derselben Stelle
Sie fragt sich jeden Abend "Was mach ich hier bloß"?
Sie kennt die Männer, weiß was sie wollen,
die einsamen Sieger in ihrem Schoß

Und wieder klingen die Sirenen


Arm in Arm steht das Paar,
das Tangoorchester ist angekommen
Arm in Arm,
gleich geht es los,
die Musiker haben Platz genommen

Der erste Ton mit viel Gefühl,
das Paar schwebt einzig durch die Nacht
Ein jeder zeigt das, was er will,
gemeinsam auf's Parkett gebracht

Und wieder klingen die Sirenen,
die Mary 2 hat festgemacht

Und wieder klingen die Sirenen,
ein weißes Knie blinkt durch die Nacht

Arm in Arm schwebt das Paar
durch Zeit und Raum,
ganz ohne Plan

Unten an den Landungsbrücken
legt eine weiße Fähre an

Nach Helgoland rüber, das Zweirumpfboot,
nach Helgoland rüber, der Katamaran

Und mit ihm zieht das Tangofieber
dem Sternenlicht, ein weißer Schwan

Und wieder klingen die Sirenen,
die Mary 2 hat festgemacht

Und wieder klingen die Sirenen,
ein weißes Knie blinkt durch die Nacht

Und wieder klingen die Sirenen,
die Mary 2 hat festgemacht
Und wieder klingen die Sirenen,
ein weißes Knie blinkt durch die Nacht

Stadt der Stürme


Sturm bricht auf, erreicht die Meere wie die Stadt
Die Flut drängt viele Leben nieder
Sturm bricht auf, die Geister ziehen ihr Schachmatt,
den Strategien allen Glaubens wider
Sturm bricht auf, die Erde dreht sich wohl im Kreis,
doch steht die Wahrheit in den Sternen
Sturm bricht auf, er bricht die Dämme wie das Eis,
den nahen Herzen wie den fernen

Und windet sich die Stadt im Sturm
und ist die Stadt der Stürme,
dann fliegt sie ihm voran; gebor'n
das sie dem Verzagen zürne

Und windet sich die Stadt im Sturm,
und ist die Stadt der Stürme,
dann weist sie in der Nacht den Weg
und wird zur Stadt der Stürme

Sturm bricht auf, und Lichter droh'n am Horizont,
der Krieg erreicht die grünen Dächer
Sturm bricht auf, es fallen Bomben tiefen Grund
und zünden ihre Todesfächer
Sturm bricht auf, der Feuersturm die Walze dreht,
dem Atem bleibt nur noch das Sterben
Sturm bricht auf, und einmal ist es dann zu spät,
wenn wir nicht wach gedenken all der Scherben

Und windet sich die Stadt im Sturm
und ist die Stadt der Stürme,
dann weist sie in der Nacht den Weg
und wird zur Stadt der Türme
Und windet sich die Stadt im Sturm,
und ist die Stadt der Stürme,
dann fliegt sie ihm voran; gebor'n
auf das sie dem Verzagen zürne
Und windet sich die Stadt im Sturm,
und ist die Stadt der Stürme,
dann weist sie in der Nacht den Weg
und wird zur Stadt der Türme

Am Ende eines Tages


Am Ende eines Tages
klingt ein kleines Lied zur Nacht
Und der Himmel sinkt hernieder
Weltenlohn ist schon erbracht
Mein Gedanke, er kann fliegen
Findet seinen Raum im Licht
einer Ewigkeit beschieden,
ungehört bleibt er dort nicht

Aus'm Bahnhof raus, die "Spitaler" lang
im Lärm der Stimmen
Wo fang' ich an, wo fang' ich an
nach Wahrheit zu suchen ... eine Taubenspur
Sie folgen den Dächern
Was mach' ich nur?

Nirgendswo Halt
Es sind alle versammelt
Die "Mönckeberg" weiter
"St. Petri" steht dort
Worte ertönen aus Tausenden Hallen
tragen meine Gedanken fort

Am Ende eines Tages
klingt ein kleines Lied zur Nacht
Und der Himmel sinkt hernieder
Weltenlohn ist schon erbracht
Mein Gedanke, er kann fliegen
Findet seinen Raum im Licht
einer Ewigkeit beschieden,
ungehört bleibt er dort nicht

Vor dem Rathaus steht ein strenger Gebieter
Er hält eine Rede über ferne Gestalt
Die Leute zieh'n weiter
Sie kennen die Rede
... und immer wieder Macht und Gewalt

Am Ende eines Tages
klingt ein kleines Lied zur Nacht
Und der Himmel sinkt hernieder
Weltenlohn ist schon erbracht
Mein Gedanke, er kann fliegen
Findet seinen Raum im Licht
einer Ewigkeit beschieden,
ungehört bleibt er dort nicht

Am Ende eines Tages
klingt ein kleines Lied zur Nacht
Und der Himmel sinkt hernieder
Weltenlohn ist schon erbracht
Mein Gedanke, er kann fliegen
Findet seinen Raum im Licht
einer Ewigkeit beschieden,
ungehört bleibt er dort nicht

Und wieder fällt ein Stern hernieder

Irgendwo da draußen,
wo manche Träume werden
Irgendwo da draußen erkenne ich ein Licht

Irgendwo da draußen,
wo die Tiere sterben
erkenne ich die Wahrheit, die jeden Zweifel bricht

Irgendwo da draußen,
inmitten eines Meeres,
da sinkt das Licht des Abends zu tiefem Meeresgrund

Irgendwo da draußen,
Geschichten sind vergangen
und jedes Wort verklingt zu Stille, weitem Rund

Und wieder fällt ein Stern hernieder,
versinkt in Leere, stille Nacht
Und wieder fällt die Zeit in Fieber
Der Raum steht stumm, der Feuerspracht

Irgendwo da draußen,
wo die Flüsse gehen,
und finden sich zu einem, Elbe genannt

Irgendwo da draußen
die Hammaburg sehen
Wie eine Welt, gefunden im Niemandsland

Irgendwo da draußen,
die Schiffe ziehen
an tiefem Horizont, der Heimat fern

Irgendwo da draußen
die Welt verstehen
mit jedem Ton des Meeres grünem Kern

Und wieder fällt ein Stern hernieder
Versinkt die Ewigkeit in Licht
Und darin wird die Stadt der Stürme
zu eignem Weg wie Wegverzicht

Und wieder fällt die Welt zu Frieden
und wieder bricht der Sturm zur Ruh'

Wie einer Ewigkeit beschieden
macht nur die Himmelsaugen zu
Und darin wird die Stadt der Stürme
zu eignem Weg wie Wegverzicht


Und wieder fällt die Welt zu Frieden
und wieder bricht der Sturm zur Ruh'
Wie einer Ewigkeit beschieden
macht nur die Himmelsaugen zu

Immer nur Du

Geh immer weiter und weiter und weiter
und finde die Sprache der Ewigkeit wieder
Das altbekannte Spiel
Dort wo die Menschen sich suchen, sich finden
und dort, wo die Träne der Nacht eine Welle
aus Mitgefühl erreicht

Das ist die wahre Illusion, das ist die wahre Illusion
aus Hoffnung, unbekanntem Ziel
Das ist die wahre Illusion, das ist der wahre Weltenlohn
so lang' das Leben es auch will

Immer nur Du! Immer nur Du!
Das ist die Wahrheit meines Lebens und mein Glück

Immer nur Du!
Das ist mein Ziel und soll es immer, immer sein
Immer nur Du! Immer nur Du!
Das ist die Liebe meines Lebens, kein Zurück!
Immer nur Du!
Das ist mein Wille!... ist so groß! Ich bin so klein!

Geh immer weiter und weiter und weiter
und finde den Spiegel der Ewigkeit wieder

Er zeigt mir dein Gesicht
Dort wo die Menschen sich suchen, sich finden
Dort lebst du als Bild in der Menge
und bist nur ein Engelsgedicht

Das ist die wahre Illusion, das ist die wahre Illusion
aus Hoffnung und bekanntem Ziel
Das ist die wahre Illusion, das ist der wahre Weltenlohn
so lang' das Leben es auch will


Immer nur Du! Immer nur Du!
Das ist die Wahrheit meines Lebens und mein Glück

Immer nur Du!
Das ist mein Ziel und soll es immer, immer sein
Immer nur Du! Immer nur Du!
Das ist die Liebe meines Lebens, kein Zurück!
Immer nur Du!
Das ist mein Wille!... ist so groß! Ich bin so klein!


Geh immer weiter und weiter und weiter
und finde den Spiegel der Ewigkeit wieder
Er zeigt mir dein Gesicht
Dort wo die Menschen sich suchen, sich finden
Dort lebst du als Bild in der Menge
und bist nur ein Engelsgedicht


Geh immer weiter und weiter und weiter
und finde den Spiegel der Ewigkeit wieder
Er zeigt mir dein Gesicht, dein Gesicht
Dein Gesicht,
dein Gesicht...

Immer nur Du! Immer nur Du!
Das ist die Wahrheit meines Lebens und mein Glück
Immer nur Du!
Das ist mein Ziel und soll es immer, immer sein
Immer nur Du! Immer nur Du!
Das ist die Liebe meines Lebens, kein Zurück!
Immer nur Du!
Das ist mein Wille!... ist so groß! Ich bin so klein!

Herbert

Über die Herbertstraße
kreist ein Vogel
Er hat die Hälfte der Damen erkannt


Sie sind wie er
von weither gezogen
aus fernem, unbekannten Land


Er setzt sich hernieder,
inmitten der Schönen

Er hält eine Rede,
die niemand versteht
Er will sie nur um etwas Wärme bitten

Da redet er nun
und die Zeit vergeht

Es zog ihn schon immer ins rote Licht
Dahin, wo die Träume der Nacht wahr werden
Von der anderen Seite will er nichts,
nichts vom kleinen Glück auf Erden

Inmitten der Herbertstraße hat ein Vogel
nach langem Flug sein Ziel erreicht

Er ist so gerne den Damen zugegen,
deren Seele so tief,
deren Herz so leicht

Er will mit zu ihnen dazugehören
mit dabei sein beim Feiern
nach getanem Programm

Es versteht ihn nur niemand,
die Flügel gehoben

So läuft er dahin,
der einsame Mann


Es zog ihn schon immer ins rote Licht
Dahin, wo die Träume der Nacht wahr werden
Von der anderen Seite will er nichts,
nichts vom kleinen Glück auf Erden


Über die Herbertstraße
kreist ein Vogel
Er hat die Hälfte der Damen erkannt

Sie sind wie er
von weither gezogen
aus fernem, unbekannten Land


Er setzt sich hernieder,
inmitten der Schönen

Er hält eine Rede,
die niemand versteht
Er will sie nur um etwas Wärme bitten

Da redet er nun
und die Zeit vergeht


Hol ran zuerst den Kiel

Hol ran, zuerst den Kiel

Hol ran, dass ist das Spiel

Hol ran, das Boot fällt um
Hol ran, 'ne Buddel Rum

Wir sitzen still, die Stadt im Rücken
Die Tide auf, die Tide ab
Die Boote, quer den Landungsbrücken
Sie fahren manche Welle platt

Karla hat die Brust nach oben
Wie ihre Haare hochgesteckt
Günther lässt die Flasche toben
den Flaschenhals noch abgeleckt

Hol ran, zuerst den Kiel
Hol ran, dass ist das Spiel

Hol ran, das Boot fällt um
Hol ran, 'ne Buddel Rum


Wir sitzen still und die Stadt im Rücken
Die Tide fällt, die Tide steigt
Karla hat den schönsten Rücken
der sich nach vorn und hinten neigt

So wie ein Schiff in tiefem Sturm,
so wiegt sie sich am Elberand
Sie hält den Sternen eine Rede,
die Buddel Rum fest in der Hand

Hol ran, zuerst den Kiel
Hol ran, dass ist das Spiel

Hol ran, das Boot fällt um
Hol ran, 'ne Buddel Rum


Und ganz weit weg, da wo wir fliegen,
da fängt das Meer erst richtig an
Dort, wo die Möwen sich als Träume wiegen
Dort, wo die Reise jedes Sterns begann

Hol ran, zuerst den Kiel
Hol ran, dass ist das Spiel

Hol ran, das Boot fällt um
Hol ran, 'ne Buddel Rum


Hol ran, zuerst den Kiel
Hol ran, dass ist das Spiel

Hol ran, das Boot fällt um
Hol ran, 'ne Buddel Rum

Kein Fisch in der Pfanne

Kein Fisch in der Pfanne, der Hunger groß,

vom Norden der Feind heran
Kein Fisch in der Pfanne, der Hunger groß
und vor uns ein Wellenkamm

Der Sturm aus Nordwest,
die Zeit bleibt steh'n, sie hat uns wie grad überrannt
Noch steh'n wir auf festem Untergrund,
doch haben die Lage erkannt
Fels um Fels ist Hamburg gewachsen
Fels um Fels, geworfen in Schlamm
Es wuchsen die Mauern der Stadt empor,
die Reise begann

Kein Fisch in der Pfanne, der Hunger groß,
vom Norden der Feind heran
Kein Fisch in der Pfanne, der Hunger groß
und vor uns ein Wellenkamm


So blicken wir heute, wie einst, nach Nordwesten
Der Sturm bringt das Meer und die Nacht
Die Deiche schwanken, es knarren die Pfosten,
es naht eine Übermacht

Noch haben die Wogen uns nicht erreicht,,
es ruft der Klabautermann:
"Habt acht, all' ihr Leute, gleich fang ich an!"
Die Ruhe im Herzen weicht

Kein Fisch in der Pfanne, der Hunger groß,
vom Norden der Feind heran
Kein Fisch in der Pfanne, der Hunger groß
und vor uns ein Wellenkamm


So laufen die Kinder des Nordens dahin,
Frauen und Männer im Sturm
Blitze durchzucken das Dunkelreich
Der Mensch, er wird zum Wurm
"So werfe den Anker, der Schauermann!
So werde den Anker aus Kraft!"
Geschichte durchpflügt den Wellendom
Sie haben es geschafft!

Kein Fisch in der Pfanne, der Hunger groß,
vom Norden der Feind heran
Kein Fisch in der Pfanne, der Hunger groß
und vor uns ein Wellenkamm

Kein Fisch in der Pfanne, der Hunger groß,
vom Norden der Feind heran
Kein Fisch in der Pfanne, der Hunger groß
und vor uns ein Wellenkamm

Kein Fisch in der Pfanne, der Hunger groß,
vom Norden der Feind heran
Kein Fisch in der Pfanne, der Hunger groß
und vor uns ein Wellenkamm

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